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Porträt

Illegale Abfallentsorgungen

Illegale Abfallentsorgungen über Holzheizungen oder andere private Feuerungsanlagen

In vielen brennbaren Abfällen sind Schwermetalle oder andere Schadstoffe enthalten, welche bei der Verbrennung freigesetzt werden oder in der Asche zurückbleiben. Selbst beim Verbrennen von Holz ist Vorsicht geboten. Nicht alles, das wie sauberes Holz aussieht, ist auch naturbelassenes Holz. Bereits kleine Anteile von belastetem Holz (z. B. verleimtes, beschichtetes oder bemaltes Holz) sowie andere brennbare Abfälle (z. B. Karton, Verpackungsmaterial oder Hausabfall) können die Schwermetall- und Dioxingehalte in der Asche um mehrere Grössenordnungen steigern.

Aufgrund verschiedener Meldungen und Beobachtungen besteht für den Gemeinderat immer noch Anlass zur Annahme, dass einige private Feuerungsanlagen als Kehrichtverbrennungsanlagen missbraucht werden. Diese Art von Abfallentsorgung belastet die Umwelt in grossem Masse und ist ausserdem illegal.

Der Gemeinderat kann den Kaminfegermeister bei Bedarf oder bei begründetem Verdacht legitimieren, im Rahmen der ordentlichen Kaminreinigungen, Ascheschnelltests durchzuführen. Fehlbare Holzfeuerungsbesitzer können mit diesem Verfahren eruiert und zur Rechenschaft gezogen werden. Betroffene würden durch den Kaminfegermeister vor der Testentnahme orientiert und über das Verfahren informiert.

Es ist unbedingt erforderlich, dass in Holzfeuerungsanlagen nur trockenes, naturbelassenes Holz oder Brennstoffe, welche speziell für diese Zwecke vorgesehen sind, verbrannt werden. Für Fragen in Bezug auf die Bedienung von Feuerungsanlagen steht der Kaminfegermeister, Peter Tischhauser, zur Verfügung.

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